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Den schwierigen Hund
gibt es so per se eigentlich nicht, deswegen tue ich mich mit der
Begrifflichkeit auch ein wenig schwer. In der Regel wird ein
„schwieriger“ Hund erst im Laufe der Zeit auffällig, meist aufgrund
fehlender, mangelhafter oder inkonsequenter Sozialisierung und/oder
Ausbildung oder als Folge negativer Erfahrungen. Umso wichtiger ist es,
die eigentliche Ursache für das Fehlverhalten zu erkennen, ist dies doch
die Basis, um auf auftretende Probleme angemessen reagieren zu können.
So kann zum Beispiel das Jagen von Autos ein Zeichen von ständig
unterdrücktem Jagdtrieb oder nicht ausgelebtem Hütetrieb sein, oder aber
auch nur der Versuch, großer Unsicherheit durch „Draufgehen“ zu
begegnen. Auch Probleme beim alleine zu Hause sein, können viele
verschiedene Ursachen haben, angefangen dabei, dass der Hund das
Alleinsein nie vertrauensvoll gelernt hat, nicht ausgelastet ist und
alleingelassen seinen Frust auslebt, oder mit der Situation (große
Wohnung, viele Umgebungsreize) schlicht und ergreifend überfordert ist.
Abhängig von der jeweiligen Ursache muss der Umgang mit dem Problem auch
ein anderer sein, ansonsten können wohlgemeinte Korrekturversuche ihr
Ziel verfehlen oder schlimmstenfalls das Problem sogar verstärken. Darum
möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass meine Lösungsversuche
im Umgang mit Kenzie’s „Problemen“ keine Allheilmittel für vergleichbare
Verhaltensauffälligkeiten bei anderen Hunden sind.
Kenzie war ja
bereits gute sechs Monate, als sie zu uns kam. Sie kannte nichts, war
entsprechend mangelhaft sozialisiert und hatte sich bereits eine Menge
fehlerhaftes Verhalten eingeprägt. Da sie die Monate davor quasi auf der
Straße lebte, war sie schon selbstständiger als altersüblich, aber sehr
unsicher. Allerdings war schon noch Folgetrieb „übrig“. Da Kenzie sehr
anlehnungsbedürftig war (und ist), folgte sie mir in ablenkungsarmer
Umgebung fast bedingungslos, um geschmust und einfach nur geliebt zu
werden. Aber wehe ein minimaler Reiz von außen tauchte auf…
Kenzie hatte nämlich
ganz offensichtlich bereits ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt,
die darin bestand, alles, was sie nicht kannte (und das war verdammt
viel) lautstark bellend anzugehen. Wagte Das- /Derjenige (Fußball,
Skater, Autos mit Anhänger, etc.) sodann zu flüchten, rast(e) sie völlig
unabrufbar und immerfort kläffend hinterher. Ich hatte (habe) keine
Chance, sie zu erreichen. Kleine Anmerkung an die Hütehundekenner: einen
starken und nicht befriedigten Hütetrieb, der sich sein Ventil im Hetzen
anderer Dinge sucht, schließe ich definitiv aus. Kenzie zeigte keinerlei
Interesse an Schafen oder sonstigem Vieh und auch keine sonst typischen
Anzeichen wie Eye, Anschleichen, Cast oder ähnliches.
Aber der Reihe nach…
Kenzies Problem ist vielschichtig. Nicht nur, dass sie Alltagsdinge und
alltägliche Situationen nicht kannte oder auf ihre „Gefährlichkeit“ hin
einschätzen konnte, sie hatte anfangs auch keinerlei Vertrauen in mich
und dementsprechend auch keine Bereitschaft, sich ernsthaft an mich zu
binden. Somit war es mir auch kaum möglich, sie „vertrauensvoll“ an
Neues heranzuführen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich eine Weile
gebraucht habe, bis ich die Problematik in ihrer Gesamtheit begriffen
hatte und die Situation richtig einordnen konnte. Mein erstes Ziel war
also Ruhe in den Alltag bringen (was mir schon wegen meines Naturells
eher schwer fällt…) und in einem nächsten Schritt Kenzie Sicherheit
geben. Draußen bedeutete dies, konsequente Leinenführung (je nach
Situation normale Führ- oder aber Schleppleine) und freies Toben und
Spielen nur an völlig ungefährlichen und komplett einsehbaren Plätzen.
Im Haus bedeutete dies, insbesondere wenn ich die Hunde mal alleine
lassen musste, Boxenruhe für Kenzie. Dazu später mehr.
Wir haben uns dann
in ganz kleinen Schritten voran gearbeitet, erst an sehr ruhigen Plätzen
trainiert und nach und nach stärker belebte Plätze aufgesucht (bei
unserem ersten Besuch eines Zoofachhandels hat sich Kenzie vor lauter
Aufregung rundherum erleichtert, bei einem der ersten Restaurantbesuche
gab’s ein kleines Kötzerchen, und im Industriegebiet Durchfall, das war
allerdings alles ganz am Anfang und vor meiner „großen“ Einsicht).
Angefangen haben wir
unser Training in einem räumlich sehr großzügig angelegten Baumarkt, der
in der Regel nicht so stark besucht ist. Grundsätzlich sollte man darauf
achten, dass der Hund vor solchen Trainingseinheiten ausreichend
Möglichkeiten zum Lösen, Bewegen, Spielen hatte, damit er nicht
angespannt, sondern möglichst entspannt mit der neuen Situation
konfrontiert wird. An möglichst lockerer Leine habe ich Kenzie durch die
Gänge geführt, blieb sie stehen, habe ich sie gucken und schnüffeln
lassen, habe sie zum Weitergehen animiert, und nicht per Leine hierzu
gezwungen. Die Trainingseinheiten sollten anfangs wirklich kurz gehalten
werden, um eine Überforderung zu vermeiden und, vor allen Dingen, die
Trainingseinheit abschießen zu können, bevor der Hund vor lauter Reizen
abgeschaltet hat. Diese Zeitintervalle sind allerdings von Hund zu Hund
verschieden, hier muss jeder Hundehalter sehr genau auf beginnende
Anzeichen von echtem Stress achten…. Ich führe immer eine Menge
Leckerlis mit und belohne immer dann, wenn der Hund völlig unaufgeregt
mir Aufmerksamkeit schenkt. Inzwischen haben wir auch weitaus belebtere
Plätze wie Rheinufer, Wildpark, Minigolfplatz, ein Reitturnier etc.
besucht. Die Vorgehensweise war allerdings immer ähnlich der im
Baumarkt.
Ich habe diese
Trainingseinheiten teilweise alleine mit Kenzie, teilweise zusammen mit
Sheela durchgeführt, beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile.
Der souveräne
Ersthund vermittelt, immer vorausgesetzt, der unsichere Hund ist
überhaupt noch ansprechbar, Ruhe und Erfahrung. Die Orientierung an
einem anderen Hund kann im Training eine wunderbare Hilfe sein.
Insbesondere in Alltagssituationen (Mensch mit Schubkarre, Mensch mit
Menschenkind im Arm, Mensch mit Regenschirm oder Walkerstöcken, …) kann
die vom Ersthund ausgehende Gelassenheit den unsicheren Hund durchaus
beruhigen. Anderseits ist die Bereitschaft des unsicheren Hundes, sich
an seinem Menschen zu orientieren, deutlich größer, wenn man alleine und
ohne den anderen Hund trainiert. Dies fördert Vertrauen und Bindung
zwischen Hund und seinem Menschen.
Im Übrigen habe wir
sehr fleißig das Abrufen geübt, sowie natürlich die sonstigen Übungen
der Unterordnung wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, alles von Anfang an mit
Hör- und Sichtzeichen. Kenzie lernt diese Dinge ausgesprochen schnell
und ist sehr eifrig bei der Sache. Auch hier gilt daher immer wieder -
Ruhe reinbringen! Diese alltäglichen Übungen baue ich, neben dem
Training auf dem Hundeplatz, immer mal in unsere Spaziergänge ein.
Schwerpunkt unseres
Trainings auf dem Hundeplatz ist allerdings etwas ganz Anderes
(abgesehen vom Erlernen des Umgangs mit Artgenossen). Kenzie ist ein
überaus „hibbeliger“ Hund und muss hier in erster Linie einmal das
Warten bis sie dran ist üben. Hierbei entwickelt sie deutlich Stress,
dem ich mit Ruhe und Konsequenz begegnet bin. So habe ich sie immer erst
eine Übung machen lassen, wenn sie ruhig war und mir auch ihre
Aufmerksamkeit schenkte. Mittlerweile ist sie beim Warten sogar
überwiegend gelassen…
Mit der Korrektur
des größten Problems, der fehlenden Abrufbarkeit beim plötzlichen
Auftauchen schneller und / oder lauter (Bewegungs-) Reize und dem
Draufgehen auf das Bedrohliche habe ich mich sehr intensiv beschäftigt.
Ich persönlich halte in einem solchen Fall wenig von Ab- bzw. Umlenkung,
erfordert dieses Vorgehen doch ein permanentes Wachen über den Hund und
seine Umgebung und ist letztendlich doch nur eine Manipulation des
Hundes, ohne dass dieser lernt, was richtig und was falsch ist. Auch von
der sehr aufwändigen Methode der schrittweisen Desensibilisierung und
gleichzeitigem Abruf einer Ersatztätigkeit, bin ich nicht überzeugt,
baut sich doch der jeweilige Trieb und das Frustpotential bei falscher
Wahl der Mittel möglicherweise weiter auf.
Stattdessen halte
ich die Auseinandersetzung mit der Konfliktsituation (Sensibilisierung),
gerne auch schrittweise, für den geeigneten Weg, dem Hund zu lehren, was
richtig oder falsch ist (Sozialisierung). Hierbei arbeite ich anfangs
und nur in einer Trainingssituation mit eindeutigen Abbruchsignalen,
bevorzugt erhobene Stimme, im Falle von Kenzie auch einmal (!) mit der
Rappelbüchse, die ich natürlich nicht gegen den Hund eingesetzt habe
(bei Kenzie das falsche Mittel, da sie eher unsicher ist, und das
Scheppern ihre Angst verstärkt). Auch der Ruck beim Erreichen des Endes
einer Schleppleine signalisiert Abbruch (mein Mittel der Wahl zusammen
mit einem deutlichen „Nein“). Sowie das unerwünschte Verhalten
unterbrochen ist und ich auch nur den Hauch von Aufmerksamkeit meines
Hundes erhaschen kann, lobe ich ausgiebig und überschwänglich, gerne
auch mit dem Jackpott (einer ganzen Hand voll Leckerlis!). In
Alltagssituationen, in denen ich weder Schleppleine, Rappelbüchse noch
Jackpott dabei habe, bleibt Kenzie an der Leine und ich ignoriere jedes
Zucken, jede Aufregung, jedes Aufbäumen, jede Ablenkung und gehe einfach
meines Weges (ich muss dazu sagen, Kenzie ist kein Leinenzieher) und
signalisiere so, dass alles ganz normal ist. Verstärkt wird diese
Selbstverständlichkeit durch Sheela, die völlig gelassen und souverän
mit jedem Umgebungsreiz (außer Schüssen) umgeht.
Das Arbeiten mit
Abbruchsignalen birgt viele Risiken, wenn sie falsch angewendet werden.
Das Abbruchsignal selbst soll erreichen, den Hund von einer bestimmten
Handlung abzuhalten. Hierfür ist ein der Psyche des Hundes und der
Situation angemessenes Signal vorzusehen. In der Regel sollte die
deutlich erhobene, eventuell auch drohende Stimme ausreichend sein
(„Nein“). Der Einsatz einer Rappelbüchse, Wurfkette, Discs etc. ist
sorgfältig abzuwägen. Besser ist, die Unterstützung durch einen
professionellen Trainer zu erwägen. Ganz wichtig ist das richtige
Timing. Das Signal muss sofort bei den ersten Anzeichen des Einsetzens
des unerwünschten Verhaltens erfolgen. Ansonsten „verpufft“ seine
Wirkung oder, schlimmer noch, der Hund „lernt“, dieses zu ignorieren.
Mindestens genauso wichtig ist aber auch die sofortige (!) positive
Bestätigung, wenn der Hund von seiner Handlung abgelassen hat. Ich
arbeite hier mit einem Markersignal (in meinem Fall „suuuuupppppeeerrrr!“,
kann aber zum Beispiel auch ein Click des Clickers sein!). Anschließend
folgt eine, der Situation angemessene Belohnung.
Zwei Beispiele:
Sheela hat ein Reh erspäht und setzt an zum Hinterherrennen. In diesem
Fall brülle ich regelrecht „hier!“, sowie sie auf mich achtet, kommt das
Lob und gleich danach ihr geliebter Ball aus meiner Tasche (habe ich mal
keinen dabei, auch schon mal ein Stöckchen). Oder aber Kenzie hat einen
großen Hund (Skater, Rollerfahrer oder was auch immer…) entdeckt,
springt los, auch hier rufe ich ein deutliches „Nein“, sie dreht ab
(noch nicht immer sicher, aber immer öfter), „super!“, und ich krame
nach den Leckerlies…. Ich muss dazu sagen, dass Kenzie mittlerweile
weiß, dass, wenn ich „super“ gesagt habe, auch immer ein Leckerchen
folgt (Markersignal) und in der Regel dann auch freudig zu mir kommt.
Ich habe diesen
Abbruch mit Kenzie über die Dauer von etwa sechs Wochen ausschließlich
an der langen Leine (15m) geübt (bitte Schleppleine nur an geeigneten
Geschirren befestigen, um das Risiko von Wirbelsäulenverletzungen zu
minimieren!). Beim Abbruchtraining sollten die Anforderungen allmählich
gesteigert werden, beginnend in reizarmen Umgebungen (Feld) bis hin zu
stärker frequentierten Spazierwegen und Ausflugsgebieten. Außerhalb der
Trainingssituation hatte ich sie in dieser Zeit an der normalen
Führleine. Der ganz große Vorteil der konsequenten Leinenführung liegt
in der Sicherheit, die der Hund vermittelt bekommt. Dies umso mehr, weil
in der Regel auch der Hundeführer aus „Angst“ vor schwierigen
Situationen unsicher und vorgespannt ist. Dies überträgt sich auch auf
den Hund. Die Leine gibt also beiden, Hund und Hundeführer, ein gutes
Stück Sicherheit und damit auch dem Hundeführer die in diesen Fällen so
wichtige Souveränität.
Für ein
„Antiautojagd – Training“ eignen sich kleinere Industriegebiete mit nur
mäßigem Verkehr (es reicht ein (!) „rappelnder“ Laster zum Trainieren!).
Auch hier muss der Hund gut und ausreichend gesichert sein. Ich empfehle
dennoch, sich für ein derartiges Training professionelle Unterstützung
zu holen.
Ganz nebenbei kann
man mit der langen Leine auch prima ein Stoppkommando auf Entfernung
üben!
Ein weiterer Aspekt
in der Ausbildung des unsicheren Hundes und bei der Abbruchkontrolle ist
die Mitarbeit der auf den Hund bedrohlich wirkenden Personen. Diese
hiervon zu überzeugen ist auch nicht immer einfach, wurden sie doch
ihrerseits durch den Hund bedroht. Klassisches „Drohpotential“ aus der
Sicht unsicherer Hunde haben zum Beispiel auf einer Mauer liegende, im
Garten gebückt arbeitende, Säuglinge im Tuch und Kinder auf den
Schultern tragende Menschen (u.v.m.). Ich bin mittlerweile dazu
übergegangen, den betroffenen Personen die Situation zu erklären (mit
dem wild kläffenden Hund an der Leine) und bitte sie darum, mich ihnen
nähern zu dürfen. Abgesehen davon, dass die meisten Mitmenschen hierfür
Verständnis zeigen und meiner Bitte entsprechen, zeigt diese
Vorgehensweise unglaublich viel positive Wirkung. Denn, wird ein Hund
permanent von der für ihn bedrohlichen Situation weggezerrt, womöglich
auch noch laut zeternd, wie bitte soll er lernen, dass hiervon gar keine
Gefahr ausgeht? Im Gegenteil, dieses menschliche Verhalten kann aus
Hundesicht eine Bestärkung der Situation bedeuten.
Natürlich darf man
bei allem Training nicht vergessen, dass jeder Hund auch die Möglichkeit
haben muss, seine Triebe ein Stück weit ausleben und Frust abbauen zu
können. Ich gebe meinen Hunden im ausgiebigen, aber kontrolliertem
Ballspiel die Möglichkeit zur Befriedigung des Jagd- und Beutetriebes.
Beide Hunde lieben es, die „Beute“ zu fangen und zu „erlegen“. Ich nutze
das Spiel mit dem Ball aber auch zur Festigung des Grundgehorsams und
zur Impulskontrolle. So müssen die Hunde auch mal sitzend dem
weghüpfenden Ball hinterher schauen, dürfen ihn erst auf Kommando holen
oder werden auf dem Weg dahin abgerufen. Dies sind auch schöne Übungen
für den Ernstfall bei Wildbegegnungen, wenn auch natürlich keine
Garantie für Erfolg.
Ein weiteres und vor
allen Dingen für Nachbarn sehr störendes Problem ist, dass Kenzie mit
dem Alleinsein nur schwer umgehen kann. Einerseits hat sie dieses
wahrscheinlich nie gelernt, anderseits ist sie mit der Situation völlig
überfordert. Unsichere Hunde reagieren überaus schnell auf Außenreize
und puschen sich, können sie sich ihnen nicht entziehen, hieran
entsprechend hoch. Da unsere Wohnung ebenerdig liegt und viele Fenster
hat, dringen sowohl Geräusche als auch Sichtreize relativ leicht ein.
Kenzie, die ja auch eine gehörige Portion Schutztrieb hat, ist während
meiner Abwesenheit regelrecht die Wände hochgegangen. Dabei hat sie
hysterisch gekläfft. Selbstredend, dass sogar Sheela sich hiervon
mitreißen lies…
In so einem Fall
bewirkt eine Hundebox wahre Wunder (sofern Hunde an Transportboxen, zum
Beispiel beim Autofahren, bereits gewöhnt sind). Ich wusste bereits,
dass Kenzie im Auto in der Transportbox sehr gut alleine sein konnte,
auch ohne Sheela (Trainingssituation: getrenntes Arbeiten auf dem
Hundeplatz). Seither habe ich im Korridor, welcher nur ein hoch
gelegenes Fenster hat, eine geräumige Hundebox stehen. Anfangs habe ich
die Hunde während meiner Abwesenheit getrennt, Kenzie in die
(geschlossene) Box und Sheela im Wohnraum. Fakt ist, dass Kenzie, auf
diese Art und Weise von Außenreizen abgeschottet und in ihrer „sicheren
Höhle“ verborgen, sofort völlig problemlos alleine bleiben konnte. Die
Hundebox kann einem unsicheren oder ängstlichen Hund Schutz ähnlich
einer Höhle bieten! Mittlerweise lasse ich die Box bereits offen, die
Hunde dennoch getrennt und die Korridortür verschlossen. Konsequenter
Weise muss der nächste Schritt die offene Tür sein, sodass die Box zur
freiwilligen Rückzugsmöglichkeit für den Hund wird. Dieser Schritt steht
uns noch bevor.
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