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Eine wunderbare Art,
den Hund auch über große Distanzen zu führen (und zu kontrollieren) ist
der Einsatz einer Pfeife. Ich arbeite mit einer ganz normalen
Büffelhornpfeife, habe allerdings auch drei davon, damit die Hunde auch
auf den leicht unterschiedlichen Ton einer anderen Hornpfeife reagieren,
geht eine mal verloren.
Manche Züchter
gewöhnen ihre Welpen schon an das Herbeikommen auf Pfiff in Verbindung
mit der Futtergabe. Meine Beiden kannten die Pfeife nicht. Eher
scherzhaft erzähle ich manchmal, meine Hunde werden „dreisprachig“
erzogen und meine damit Stimme, Sichtzeichen und Pfeife. Bei Sheela habe
ich von Anfang an Körpersprache und Sichtzeichen verwendet. Ganz
grundsätzlich unterstützen diese das Erlernen der Grundkommandos. Kommt
der Hund zum Beispiel freudig und in Erwartung eines Leckerlis auf mich
zu, richte ich meinen Körper auf und führe die Hand mit dem Leckerli
nach oben, sodass der Hund sozusagen zum Sitzen geführt wird. Dieses
baue ich sukzessive bis zum erhobenen Zeigefinger aus und führe dann ein
Hörzeichen (Stimme oder Pfeife) ein. Dies funktioniert nach einigem Üben
dann auch auf Distanz. Ähnlich ist es mit „Platz“. Meistens bringen wir
unsere jungen Hunde ja mit dem Leckerli in der Faust und diese in
Richtung Boden geführt zum Hinlegen. Hierbei „drückt“ unser gebeugter
Oberkörper den Hund zusätzlich nach unten (dies kann übrigens von
ängstlichen Hunden als ernsthafte Bedrohung angesehen werden). Klappt
dies sicher, führen wir wieder ein Hörzeichen ein. Aus der geschlossenen
Faust kann dann später die flache Hand werden. Mit deutlich gestrecktem
Arm, den ich von oben nach unten führe, bringe ich Sheela auch auf große
Entfernung ohne Hörzeichen ins „Platz“. Auf diese Art und Weise hat
Sheela alle Grundkommandos auf Stimmkommando, Pfiff und Sichtzeichen
gelernt. Das sind Herankommen, Sitz, Platz und Steh.
... wird fortgesetzt ... |
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