… lässt Sheela irgendeinen Zweifel daran aufkommen, dass sie noch was vom Leben will! Sie ist so unfassbar „normal“, alles, wie seit vielen Jahren, nur halt ein bisschen langsamer. Sie wartet morgens stets auf ihren Good-morning-Cookie, wälzt sich wonnig auf dem Vorleger, steht fürs Morgengassi als erste an der Tür, trabt die komplette Runde mit, sucht hier mal ein Stöckchen, dort mal ein Mäuschen, steht parat, wenn ich ins Büro gehen will, hüpft ins Auto und auch wieder raus, am Hundeplatz steht sie als erstes vor der Eingangstür, sucht sich gerne die sonnigsten Plätzchen zum Dösen, frisst ohne zu nörgeln, was ich ihr vorsetze und draußen gerne mal Dinge, die ich eher nicht so tolle find (und weiß das auch…). Sie „macht ihren Job“, mich überall hin zu begleiten, wie eh und je und manchmal, glaube ich, liest sie meine Gedanken und weiß, was ich (wir) als nächstes tue(n).


Natürlich habe ich mich auch, in Anbetracht der beiden schweren OPs und den nach wie vor vorhandenen Knoten auf der Leber und in der Milchleiste,  in den letzten eineinhalb Jahren sehr intensiv mit ihrem irgendwann unausweichlichen Tod auseinander gesetzt. Umso mehr macht mir dieser Gedanke aber gerade im Moment zu schaffen, weil sie zurzeit so unglaublich präsent und „wie immer“ ist.

Aber in wenigen Tagen jährt sich die Milz-OP und damit das gute Gefühl, ihr trotz schwerem Eingriff in vergleichsweise hohem Alter ein weiteres gutes Jahr ermöglicht zu haben. Geliebte Gready, genieße den Tag, jeden Tag, den Frühling, die Sonne, das Leben – ich tue es mit dir!

Gucken, wo ich denn bleibe...

... und Leckerchen abholen kommen - so wie immer:)